AKTUELLE Informationen

Gerne informieren wir Sie regelmäßig über Aktuelles rund um Verein und Förderprogramme.

08. April 2020 - Impulse für die Vielfalt

2020 können im Rahmen des EnBW-Förderprogramms „Impulse für die Vielfalt“ wieder Schutzmaßnahmen für heimische Amphibien und Reptilien in Baden-Württemberg unterstützt werden.

Förderfähig sind Projekte, bei denen es sich schwerpunktmäßig um die Anlage von Laichgewässern und Eiablageplätzen oder um die Aufwertung von Landlebensräumen und die Schaffung von Trittsteinhabitaten zur Vernetzung von einzelnen Populationen handelt. Es werden auch Arten berücksichtigt, die nicht im 111-Artenkorb zu finden sind. Projekte, die anderen oder mehreren Amphibien- oder Reptilienarten zu Gute kommen, sind ebenfalls förderfähig.

Jeder kann mitmachen und einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen. Die Maßnahmenumsetzungen werden von den Antragsstellern in Eigenregie durchgeführt, wobei die förderfähigen Kosten eines beantragten Projektes zu max. 90 % der Gesamtsumme des Projektes gefördert werden, jedoch eine Summe von 7.000 € nicht überschreiten sollen.

Projektanträge können bis zum 15. Mai 2020 bei der LUBW eingereicht werden.  Die Maßnahmen für das Jahr 2020 können dann ab dem 1. Oktober umgesetzt werden und müssen noch bis Ende des Jahres beendet sein. In Rücksprache mit der LUBW können bestimmte Maßnahmen auch früher realisiert werden.

Nähere Informationen finden Sie >> hier.

07. April 2020 - frauen.land.oberschwaben: die "drei marien" Fertiggestellt

Das Projekt "Frauen.Land.Oberschwaben: Die "Drei Marien"" konnte fertiggestellt werden. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe wurden Frauen dazu ermutigt, auf einer offenen Bühne Texte, Gedichte und Erzählungen von berühmten Literatinnen aufzugreifen und diese zu interpretieren oder auch eigene künstlerische Arbeiten vorzustellen. Im Mittelpunkt standen hierbei die drei oberschwäbischen Autorinnen Maria Beig, Maria Menz und Maria Müller-Gögler. Die Veranstaltungsreihe wurde im Rahmen eines Ideen-Workshops entwickelt und mit den Gastronomiebetrieben der Region eine Verbindung zur regionalen Kulinarik geschaffen. Die beiden letzten Veranstaltungstermine im März 2020 konnten leider nicht stattfinden. Stattdessen wurden diese beiden Auftritte als Podcast-Folgen aufgenommen. Den Podcast finden Sie >> hier.
Zudem haben Sie die Möglichkeit das einmalige Kulturprojekt, jetzt auch als Doppel-CD zu erwerben. Erhältlich via Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

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© Büro für Regionalkultur

Durch das Projekt erfolgten Investitionen in die kulturelle Infrastruktur in der Region. Zusätzlich wurden neue Erlebnisangebote entlang der Oberschwäbischen Barockstraße geschaffen.

02. April 2020 - Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler

Der Landtag von Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm Corona beschlossen, das sich an Soloselbständige sowie Klein- und Kleinstunternehmen auch der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie an Angehörige der Freien (auch künstlerisch-publizistischen) Berufe in Baden-Württemberg richtet. Um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren, kann ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss für drei Monate gewährt werden.

Eine Antragstellung ist ab sofort möglich. Bitte nehmen Sie hierfür den elektronischen Antragsprozess auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Anspruch.

Weiter Informationen finden Sie >> hier.

31. MÄrz 2020 -  Neues Förderprogramm „FreiRäume“

Mit dem Fördermodul „FreiRäume“ verfolgt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg das Ziel, neue Orte der Begegnung und des gemeinsamen Engagements zu schaffen. Die Fördermittel können dafür eingesetzt werden, leerstehende Gebäude in ländlichen Kommunen durch künstlerische und soziokulturelle Prozesse wieder zu beleben oder bestehende Kultureinrichtungen für neue Nutzungen zu öffnen und zu sogenannten „Dritten Orten“ weiterzuentwickeln. Unter dem Titel „Zukunftsmusik“ richtet sich das Fördermodul zudem an Netzwerke von Chören, Ensembles und Orchestern der Amateurmusik sowie professionelle Musikerinnen und Musiker.

Das Fördermodul richtet sich insbesondere an Kommunen und kommunale Verbünde, Kultureinrichtungen und Einrichtungen kultureller Bildung sowie Vereine und bürgerschaftliche Initiativen. Mit dem Bereich „Zukunftsmusik“ werden vor allem Chöre, Ensembles und Orchester der Amateurmusik in Kooperation mit professionellen Musikerinnen und Musikern angesprochen. Die Zusammenarbeit und Einbindung verschiedener Akteure vor Ort ist Voraussetzung für eine Förderung.

Die Antragssumme beträgt je nach Förderlinie mindestens 10.000 Euro und maximal 100.000 Euro für eine Projektlaufzeit von sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Der Kosten- und Finanzierungsplan muss mindestens einen Anteil von 20% Eigen- oder Drittmitteln bei der Antragsstellung vorweisen.

Antragsfrist: Freitag, 5. Juni 2020

Weiter Informationen finden Sie >> hier.

26. MÄrz 2020 -  Zwei Weitere LEADER-Projekte haben eine Bewilligung erhalten

Das Kooperationsprojekt "Hierbleiben ... Spuren nach Grafeneck" in Grafeneck und das Projekt "Bausteinmetz Kramer – Betriebssicherung und -erweiterung" in Spöck haben eine Bewilligung erhalten und starten nun in die Umsetzung. Die LEADER-Geschäftsstelle freut sich, dass nun zwei weitere Projekte in die aktive Umsetzungsphase starten können.

Mit einem Bus werden 25 Orte in bzw. in der Nähe der 11 LEADER-Regionen angefahren. Grafeneck selbst ist Teil dieser 25 Orte. Der Bus fährt mit dem inklusiven Ensemble vom Theater, Requisiten, Bühnenbild, Kunstobjekten, etc. direkt vor Ort, wo gemeinsam mit lokalen Akteuren und Institutionen, insbesondere Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, eine schauspielerische Aktion umgesetzt wird. Der Bus verweilt dabei mehrere Stunden an einem markanten, zentralen Platz und bietet verschiedene Begegnungen mit dem Ensemble, sodass möglichst viel Laufpublikum erreicht wird.

Geplant ist der Neubau einer eigenen Werkstatt mit Steinbearbeitungsmaschinen und Kran in Ostrach-Spöck. Dazu werden folgende Spezialmaschinen angeschafft: fahrbare Brückensäge zur Bearbeitung von großformatigen Natursteinplatten wie Granit und Marmor; eine dazu passende Ablängsäge sowie ein Einträger Brückenlaufkran. Eigene Spezialmaschinen ermöglichen eine flexiblere Produktion, eine bessere Anpassung an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Saisonzeiten (Baustellen). Die Funktionen – Lagerung auf Kugeldrehverbindungen, Führungen des Sägesupporters, Präzisionsführungen sowie der Einsatz eines Krans sorgen für gesundheitliche Entlastung der Mitarbeiter/innen, da schwere Lasten maschinell unterstützt werden.

24. MÄrz 2020 -  Auswahlverfahren Kleinprojekte

Am 31. März 2020 sollte die Auswahlsitzung des LEADER-Steuerungskreises zum 1. Projektaufruf für Kleinprojekte stattfinden. Doch die getroffenen Maßnahmen des Bundes und des Landes Baden-Württemberg gegen die Ausbreitung des Coronavirus und deren Auswirkungen machen auch vor uns nicht Halt. Wir sind von Seiten des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) dazu angehalten, bis auf Weiteres keine Sitzungen durchzuführen. Somit kann auch die geplante Sitzung am 31. März nicht stattfinden.

Dennoch muss die Auswahl der eingereichten Kleinprojekte erfolgen, da wir nach wie vor an das Jährlichkeitsprinzip gebunden sind. Es wurde nun in Abstimmung mit dem Ministerium vereinbart, dass die Beschlüsse zur Projektauswahl über ein Umlaufverfahren erfolgen werden. Das Umlaufverfahren wird voraussichtlich am 31. März 2020 starten und eine Laufzeit von 14 Tagen umfassen. Anschließend erhalten die Projektträger eine Rückmeldung, ob Ihr Projekt zur Förderung ausgewählt wurde oder nicht.

19. MÄrz 2020 -  Bad Saulgau schafft Geschichte(n) zum Anfassen

Die Stadt Bad Saulgau hat im Rahmen des Stadtjubiläums 2019 ein LEADER-Projekt, bestehend aus vier Projektteilen, beantragt und zwischenzeitlich auch umgesetzt.

Erster Projektbaustein war das Freilichtschauspiel „D’Schweda ond dr Herrgott von Sulga“, das zur Zeit des 30-jährigen Krieges spielte und auf der Legende vom Wunder der Saulgauer Kreuzkapelle basiert. Das Freilichtschauspiel wurde bereits Anfang Juni 2019 aufgeführt. Ein weiterer Projektteil bildete die Serenade mit den Bürgerwehren und Musikkapellen der ehemaligen „Fünf Donaustädte“ Munderkingen, Riedlingen, Mengen, Waldsee und Saulgau beim Bad Saulgauer Heimatfest, dem Bächtelfest. Im November 2019 konnte dann die Ausstellung „Kunst der Fünf Donaustädte“ eröffnet werden, die die Geschichte und Kultur dieser Städte verbinden sollte. In einem Ausstellungskatalog wurde erstmals das Kunstschaffen der Fünf Donaustädte dokumentiert.

Vierter Projektteil ist die Installation zur Stadtgeschichte an insgesamt 16 historisch bedeutenden Orten der Bad Saulgauer Innenstadt. Hierfür wurden Informationstafeln wie Manschetten um Laternenmasten angebracht. Mit den roten Kästchen wird Einheimischen und Gästen jederzeit Wissenswertes über die historischen Bauten und Plätze der Bad Saulgauer Stadtgeschichte zugänglich gemacht.

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© REMO e.V.

Das Projekt „Geschichte(n) zum Anfassen“ schaffte als interkommunales Kunstprojekt ein weiteres Angebot entlang der Oberschwäbischen Barockstraße und leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzepts der LEADER-Aktionsgruppe Mittleres Oberschwaben.

17. MÄrz 2020 -  Wir sind dran, Zukunft zu gestalten - ökonomisch, ökologisch, sozial

Das BÜNDNIS Wir sind dran, in dem auch REMO mitarbeitet, veranstaltete am 10. März 2020 eine Tagung zum Thema „Wir sind dran, Zukunft zu gestalten - ökonomisch, ökologisch, sozial“. Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Jugend, Kirche sowie Bürgermeister, Jugendliche und ehrenamtlich Engagierte setzten sich im Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal in Altheim mit unterschiedlichen Themenbereichen einer enkeltauglichen Zukunft ländlicher Räume im Rahmen einer Gemeinwohl-Ökonomie auseinander. Dafür wurden zunächst die drei Themenblöcken Wirtschaft, bürgerschaftliche wie auch kommunale Initiativen und Landwirtschaft beleuchtet.

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© LEADER Mittlere Alb e. V.

Am Nachmittag hatten die Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer die Gelegenheit in unterschiedlichen Workshops zu den einzelnen Themen zu diskutieren, Szenarien durchzuspielen, in den Erfahrungsaustausch zu gehen und Tipps zur Umsetzung zu erhalten.

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© LEADER Mittlere Alb e. V.

Stefan Schwarz stellte den Teilnehmern die Bürger-Aktiengesellschaft Regionalwert AG vor. Die Idee hinter der Regionalwert AG ist, regional Wertvolles zu schaffen. Wir bringen engagierte Menschen, die verantwortungsbewusst und nachhaltig Geld investieren wollen, mit ökologisch wirtschaftenden Betrieben zusammen, um deren Betriebsfähigkeit zu stärken. Der Verein Wirundjetzt, vorgestellt von Simon Neitzel und Sarina Gisa, hat sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit zu fördern und Menschen zu begeistern, selbst Initiative zu ergreifen und Verantwortung zu übernehmen. Es werden inspirierende Beispiele aus dem Wirundjetzt-Netzwerk und konkrete Beteiligungsmöglichkeiten zur enkeltauglichen Zukunftsgestaltung vorgestellt. Der Workshop von Joachim Langer beschrieb Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte, um das nachhaltige Wirtschaftsmodell der Gemeinwohl-Ökonomie in der (Schul-)Bildung zu thematisieren. Dabei wurden bewährte Bildungsmethoden vorgestellt und in bildungspolitische Zielkompetenzen eingeordnet. Die Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben engagiert sich für eine faire, demokratisch mitbestimmte Zukunft. Dabei geht es um Fragen wie „Welchem Handlungsprinzip sollen Kommunen folgen, um im Sinne des volkswirtschaftlichen Wohlstands zu handeln?“. Wilfried Knorr stelle den Prozess zu einer Gemeinwohlbilanz vor. Wie geht das, was braucht man dafür, warum sollte man das tun? Er berichtete von Erfahrungen aus dem Diakoniedorf Herzogsägmühle (Pionier-Unternehmen der Gemeinwohlökonomie in der Diakonie). Das Büro für Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik, vertreten durch Thomas Henne, ordnete im Workshop die GWÖ in den Kontext anderer Standards ein und spielte exemplarisch Themen und Aspekte der GWÖ Version 5.0 durch.

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16. MÄrz 2020 -  Die Geschäftsstelle Bleibt Vorerst Geschlossen

Die aktuelle Situation um das Coronavirus in Deutschland stellt uns vor eine Ausnahmesituation, die wir so vor wenigen Tagen wahrscheinlich noch nicht erwartet hätten. Die Entwicklungen sind äußerst dynamisch und ändern sich zum Teil von Minute zu Minute. Generell gilt, die Sozialkontakte eines jeden so gut es geht auf das notwendige Minimum zurückzufahren. Aus diesem Grund bleibt die LEADER-Geschäftsstelle vorerst geschlossen.

Sie erreichen uns weiterhin telefonisch unter: 0171 9424726 oder 0171 9710318 und per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bleiben Sie gesund! Ihre Regionalentwicklung Mittleres Oberschwaben e.V.