AKTUELLE Informationen

Gerne informieren wir Sie regelmäßig über Aktuelles rund um Verein und Förderprogramme.

14. November 2019 -  BUNDESWEITES LEADER-TREFFEN

Am 12. und 13. November 2019 veranstaltete die Deutsche Vernetzungsstelle Ländlicher Räume (DVS) in Merseburg (Sachsen-Anhalt) das bundesweite LEADER-Treffen. Unter dem Leitgedanken "Spielerisch aufgestellt und gut informiert gen Zukunft" informierten sich rund 300 LEADER-Akteure und tauschten sich über aktuelle Themen aus. Gemeinsam wurden vielseitige Blicke auf Projekte, den LEADER-Prozess und die Zukunft geworfen. Auch die Geschäftsstelle von REMO war beim LEADER-Treffen mit dabei.

In diesem Jahr tauchten die TeilnehmerInnen in die Welt der Planspiele ein. Die TeilnehmerInnen durften am ersten Tag zwei von insgesamt 10 Planspielen ausprobieren. So konnten sie sich ein Bild davon machen, was sich auf dem Markt tummelt, was damit überhaupt erreicht werden kann, wen es dafür braucht und was die konkreten Ergebnisse sein können.
 
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© REMO
 
Am zweiten Tag ging es auf Exkursion in umliegende LEADER-Regionen, die sich ein interessantes Programm für die Teilnehmer ausgedacht hatten. Unter anderem wurde gezeigt, wie in Sachsen-Anhalt LEADER und damit auch Community Led Local Development (CLLD) funktioniert.
 
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© REMO
 
Wie es mit LEADER weitergeht und was jetzt schon getan wird, um die nächste Förderperiode nicht komplizierter werden zu lassen, war ebenfalls Thema der Veranstaltung. Dabei fällt der Blick auch auf die Förderung von kulturellen Projekten im ländlichen Raum. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAGLAG) als bundesweite LEADER-Interessenvertretung informierte natürlich auch über ihre Aktivitäten.
 
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© REMO

11. November 2019 -  "Marienland" sucht Auftrittsorte in gastlichen Stätten

Freie Termine sind 6. Januar, 1. März und 22. März 2020

Das „Marienland“-Projekt nimmt Form an: Siebzehn Frauen beteiligen sich an der Veranstaltungsreihe „Frauen.Land.Oberschwaben“ des Büro für Regionalkultur aus Bad Saulgau. Sie haben diesen Herbst Geschichten, Lieder und Gedichte zusammen getragen, die Anfang 2020 öffentlich in Dorfgasthäusern und Landgasthöfen vorgestellt werden. Gesucht werden jetzt noch geeignete Bühnen in den Gastronomiebetrieben der Region.

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© Büro für Regionalkultur eG

An verschiedenen Auftrittsorten im Mittleren Oberschwaben ist ab Januar 2020 ein jeweils gut einstündiges Programm mit wechselnder Besetzung geplant. Die Beiträge reichen vom Ton-Poem bis zum Mundart-Gedicht, von Roman-Auszügen bis hin zur biografischen Erzählungen, von Erinnerungen an besondere Persönlichkeiten bis hin zu humorvollen Alltags-Interpretationen.

Das Projekt „Frauen.Land.Oberschwaben: die drei Marien“ erhält Unterstützung durch Fördergelder des Landes Baden-Württemberg aus dem Förderprogramm LEADER im Aktionsgebiet der Regionalentwicklung Mittleres Oberschwaben. Projektträger ist das Büro für Regionalkultur aus Bad Saulgau mit Geschäftsstelle im Kloster Schussenried. Interessierte Gastronomen melden sich bitte bei Henrike Müller unter Telefon 0160 95556989 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07. November 2019 -  Internationale E-Charta Bodensee

gemeinsam elektrisch unterwegs
 
In der internationalen Bodenseeregion wird das Potenzial der Elektromobilität zur Erreichung eines nachhaltigen Energie- und Verkehrssystems vorbildlich ausgeschöpft. Richtig eingesetzt, tragen elektrische Antriebe dazu bei, dass das Verkehrssystem im Bodenseeraum in Einklang mit Umwelt- und Klimaschutzzielen steht und positiv zu Klimaschutz, verbesserter Luft- und Wasserqualität sowie Lärmreduktion beiträgt – auch in einer Lebenszyklusperspektive. Zur Erreichung dieses Ziels haben die Regierungschefs der Mitgliederländer und -kantone folgende Unterziele formuliert:
 
  • Die Elektromobilität wird mit 100% erneuerbarer Energie betrieben.

  • Die Elektromobilität ermöglicht im Zusammenspiel mit Fuß- und Radverkehr, öffentlichen Verkehrsmitteln und Sharing-Angeboten ein nachhaltiges Verkehrssystem.

  • Die öffentliche Hand, einschließlich der Regierungen, sowie wichtige Wirtschaftszweige bekennen sich zur E-Charta und unterstützen diese.

Elektrizität wird das Rückgrat unseres künftigen Energiesystems sein. Erneuerbarer Strom kann in der Mobilität je nach Einsatzgebiet auch für die Herstellung von Wasserstoff oder synthetischer Treibstoffe zum Einsatz kommen.

Die E-Charta zeigt den Weg zur Erreichung der Vision bis 2025 auf. Die E-Charta dient der Förderung der Vernetzung und Zusammenarbeit der Akteure im Bereich Elektromobilität und dem Lernen aus Best-Practices. Sie bietet den Rahmen zur Koordination grenzüberschreitender Aktivitäten und einen Überblick geeigneter Ansprechpersonen. Auf ihr fußt die Legitimation und Selbstverpflichtung der Träger, aber auch die Kommunikation und Sichtbarmachung vorbildlicher Maßnahmen. Die finanziellen und personellen Handlungsspielräume jedes Trägers werden respektiert. Das Thema Elektromobilität entwickelt sich schnell, daher ist eine inhaltliche Weiterentwicklung der E-Charta innert 2025 und darüber hinaus möglich.

Weitere Informationen finden Sie >> hier.

05. November 2019 - 3. e-Mobility Forum in Langenargen

Unter dem Leitthema "Elektromobilität in gewerblichen und kommunalen Anwendungen" haben sich am 24. Oktober rund 160 Spezialisten aus dem Bereich Elektromobilität, Energieversorger, kommunale Vertreter, politische Mandatsträger, Anbieter e-mobiler Dienstleistungen und Produkte im Schloss Montfort in Langenargen zum 3. e-mobility Forum Bodenseekreis versammelt.

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© 2019 - Emobilität im Süden

Insbesondere die Elektromobilität in gewerblichen und kommunalen Anwendungen sowie die Internationale E-Charta Bodensee waren Thema beim e-mobilty Forum, das vom Landratsamt Bodenseekreis in Kooperation mit IBK – Internationale Bodenseekonferenz und Netzwerk Oberschwaben GmbH veranstaltet wurde. Ziel ist es, grenzenlos elektrisch in der Vierländerregion Bodensee unterwegs zu sein.

Vor allem wurde die Frage diskutiert, wie praxistauglich ist die Elektromobilität und wie können Betriebe und kommunale Einrichtungen ihre Flotten damit heute schon umweltfreundlicher gestalten? Gerade durch die Umrüstung der Flotten sowie eine effiziente Einsatzplanung könnten die kommunalen Einrichtungen einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde die Internationale E-Charta Bodensee von Trägern der Vierländerregion Bodensee manifestiert und damit erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Mit der E-Charta Bodensee soll das Potenzial der Elektromobilität zur Erreichung eines nachhaltigen Energie- und Verkehrssystems vorbildlich ausgeschöpft werden. Richtig eingesetzt, tragen elektrische Antriebe dazu bei, dass das Verkehrssystem im Bodenseeraum in Einklang mit Umwelt- und Klimaschutzzielen steht und positiv zu Klimaschutz, verbesserter Luft- und Wasserqualität sowie Lärmreduktion beiträgt.

Durch die E-Erfahrungstour, sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Region konnte REMO bereits Erfahrungen im Bereich E-Mobilität sammeln und ist auch weiterhin interessiert dieses Thema in der Region Mittleres Oberschwaben voranzubringen und umzusetzen.

Das vierte e-mobility Forum ist für Herbst 2020 geplant.

Weitere Informationen zum e-mobility Forum finden Sie >>hier.

31. Oktober 2019 -  ÜBERGABE ERLÄUTERUNGSTAFEL "RÄUBERZINKENBAUM"

Das Projekt „Baumskulptur mit Sitzgruppe - Räuberzinkenbaum“ startet in die Umsetzung. Die LEADER-Geschäftsstelle überreichte dem Projektträger am 25. Oktober 2019 die Erläuterungstafel, die während den Umsetzungsmaßnahmen auf die Entstehung eines LEADER-Projekts hinweist.
 
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© REMO e.V.

Das Projekt umfasst eine ca. 5 Meter hohe Baumskulptur mit einer Sitzgruppe. Die Baumskulptur soll den visuellen Eindruck einer Mooreiche haben und den Wald als Aufenthaltsort der Räuber aus den vergangenen Jahrhunderten repräsentieren sowie auch die Grenzzeichen der Gemeinden im Dreiländereck (Hohenzollern, Württemberg, Baden) symbolisieren. Am Baum selber werden die geheimen Zeichen, genannt Räuber- oder Gaunerzinken, erkennbar sein und es werden Informationen über die Herkunft und Bedeutung mitgeteilt. Große Eichenblätter fügen sich zu einem Regen-Sonnendach zusammen und spenden Schatten für die Sitzgruppe, welche in ihrer Gestaltung auch die napoleonische Geschichte erkennen lässt.

Der Räuberzinkenbaum wird in Stahl ausgeführt, was eine einzigartige, nachhaltige und langfristige Lösung darstellt. Die Innovation wird in der künstlerischen und technischen Ausführung gesehen und ist eine Ergänzung zur interkommunalen Marketingstrategie „Räuber in Oberschwaben“.
 
Dieses Projekt wird durch die LEADER-Aktionsgruppe REMO mit 60 % aus Mitteln des Förderprogramms LEADER unterstützt. Die weitere Finanzierung erfolgt durch Eigenmittel der Gemeinde Riedhausen, sowie der Ko-Finanzierung durch die Theatergruppe Riedhausen e.V.

29. Oktober 2019 -  Spitze auf dem LAnd

Mit der im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) angesiedelten Förderlinie "Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg" will die Landesregierung dazu beitragen, die Spitzenstellung Baden-Württembergs nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter auszubauen. Die Förderlinie wird zu gleichen Teilen über das Land und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2014–2020 finanziert.

"Spitze auf dem Land!“ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen, die das Potenzial haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovationen und Zukunftsfähigkeit sind. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen. Zusätzlich sollen nachhaltige Beiträge zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz im Produktionsprozess erreicht werden. Die Möglichkeit, technologisch fortschrittliche Produkte unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte effizienter und schneller zu produzieren, erhöht die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Bewerben können sich Gemeinden mit interessierten Unternehmen. Jeweils im April und Oktober werden die vorliegenden Aufnahmeanträge von einem Ausschuss bewertet und ein Fördervorschlag ausgearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie >>hier.

25. Oktober 2019 -  Mitmach-Konferenz

Die Mitmach-Konferenz am 2. und 3. November 2019 ist eine Konferenz für jedefrau und jedermann.

Sie ist für alle Bürger*innen, die handeln wollen. Für alle die, die nicht mehr warten wollen bis sich in der Politik oder der Wirtschaft etwas ändert. Sie ist für jede Person, die sich für eine nachhaltige und enkel*innentaugliche Zukunft, für ein gutes Leben in unserer schönen Bodenseeregion einsetzen möchte.

Ein Wochenende zum gemeinsamen Machen, Inspirieren, Lernen, Lachen, Gestalten, Vernetzen, Kräfte bündeln – ganz unter dem Motto „Denke global – handle lokal!

Nach Impulsvorträgen steht das Mitmachen im Zentrum. Alle Teilnehmer*innen treten in den Dialog: Wo bestehen Herausforderungen und Probleme für die Initiativen? Wo und in welcher Art wird Unterstützung benötigt? Wie können Bürger*innen zur nachhaltigen Gestaltung der Region beitragen? Welche nächsten Schritte sind notwendig? Diesen Fragen stellen wir uns an moderierten Themen-Tischen und auf einem „Markt der Herausforderungen & Möglichkeiten“.

Am Freitag, 1. November 2019 findet die Auftaktveranstaltung - Vortrag von Christian Felber zur Gemeinwohl-Ökonomie - im Stadttheater Lindau statt.

Es sind noch Plätze frei! Melden Sie sich an.

Weitere Informationen finden Sie >>hier.

22. Oktober 2019 - Land.Zuhause.Zukunft

Für die Gestaltung der Integration und Teilhabe neu zugewanderter Menschen braucht es nachhaltige Strategien und Konzepte, lokale Kooperationen zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Migranten und Wirtschaft sowie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die diese Prozesse unterstützen.

Mit dem Programm Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen unterstützt die Robert Bosch Stiftung Landkreise mit ihren vielfältigen Akteuren dabei, innovative und nach vorne gerichtete Ansätze für die Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen zu entwickeln.

Sie sehen sich in Ihrem Landkreis im ländlichen Raum vor besonderen Herausforderungen bei der Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern? Sie wollen diese Herausforderungen zukunftsgerichtet angehen, konzeptionell bearbeiten und umsetzen? Sie wollen dabei alle relevanten Akteure mit an den Tisch holen, um nachhaltig zu wirken?

Dann bewerben Sie sich bis zum 18.11.2019 mit Ihrem Landkreis für das Programm Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen.

Weitere Informationen finden Sie >>hier.

18. Oktober 2019 - Förderung der Umstellungsberatung

Ziel der "Richtlinie über die Förderung der Beratung landwirtschaftlicher Unternehmen und Aquakulturunternehmen vor und während einer Umstellung auf die ökologische Produktionsweise sowie bei der Übernahme von ökologisch wirtschaftenden Unternehmen" ist es, die Anzahl ökologisch wirtschaftender Betriebe in Deutschland zu erhöhen.

Mit der Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise ist ein hoher Beratungsbedarf verbunden. Konventionell wirtschaftende Landwirtinnen und Landwirte können sich zu allen Umstellungsfragen von einer bei der BLE registrierten Beratungskraft beraten lassen. Beratungen für landwirtschaftliche Unternehmen und Aquakulturbetriebe werden vor und auch während der Umstellungsphase gefördert sowie bei der Betriebsübernahme bereits ökologisch wirtschaftenden Betriebe. Alle Beratungsformen werden jeweils einmalig mit 50 Prozent der Beratungskosten bis maximal 4.000 Euro gefördert.

Bis zum 31. Mai 2021 ist es möglich, einen entsprechenden Antrag einzureichen.

Weitere Informationen finden Sie >>hier.