AKTUELLE Informationen

Gerne informieren wir Sie regelmäßig über Aktuelles rund um Verein und Förderprogramme.

05. März 2020 -  Zukunft der Arbeit in Ländlichen Räumen

Zukunft der Arbeit in Ländlichen Räumen“ - unter diesem Themenschwerpunkt veranstaltet der Verband Katholisches Landvolk am 29. April 2020 im Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal in Altheim eine Tagung.

Die Welt der Arbeit befindet sich seit einigen Jahren in vielfältigen Umbruchprozessen. Durch die jahrelange Hochkonjunktur sind qualifizierte Arbeitskräfte Mangelware geworden. Die Digitalisierung führt zu einer Änderung der Arbeitswelt, wie sie vermutlich seit der industriellen Revolution nicht mehr stattgefunden hat.

Eine Chance ist der seit einiger Zeit beschriebene Trend, dass vor allem junge Menschen wieder gerne aufs Land ziehen. Da ist die Umwelt besser, die Preise niedriger und Wohnraum ist eher zu haben als in den Städten. Oft sind sie hoch qualifiziert. Was braucht es, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein? Was erwarten junge Menschen? Welche Rahmenbedingungen könnten morgen gelten? Was steht heute schon auf der Tagesordnung und wird umgesetzt?

Die Tagung gibt grundlegende Anregungen und zeigt Praxisbeispiele, die als Anregung dienen sollen. Damit Sie Zeit zum Netzwerken haben, sind genügend Pausen eingeplant.

Organisiert wird die Fachtagung vom Verband Katholisches Landvolk. Neben unterschiedlichen kirchlichen Einrichtungen sowie zwei Industrie- und Handelskammern wirken vier LEADER-Aktionsgruppen - darunter auch REMO - als Kooperationspartner mit.

Anmeldung an den Verband Katholisches Landvolk e.V., Telefon: (0711) 9791-4580, Fax: (0711) 7827-491, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

03. März 2020 -  „Marienland“ zu Gast in der Schussenrieder Brauerei

Bühne frei für vier Autorinnen am Weltfrauentag

Anna Maria Hepp c Buero fuer Regionalkultur  Hildegard Kussauer c Buero fuer Regionalkultur  Lib Briscoe c Buero fuer Regionalkultur   Petra Schoch c Buero fuer Regionalkultur

© Büro für Regionalkultur

Bad Schussenried. Das „Marienland“-Projekt präsentiert am Weltfrauentag vier Autorinnen in der Schussenrieder Brauereigaststätte. Lib Briscoe aus Grünkraut, Petra Schoch aus Laupheim, Anne Hepp aus Äpfingen und Hildegard Kussauer aus Bad Wurzach/Hauerz werden am Sonntag, 8. März, ab 16.30 Uhr ein Kaleidoskop an Beiträgen vorstellen. Mit biografischen Erinnerungen, einem Tonpoem und einem Roman-Auszug gewähren sie Einblicke in die vielfältige Lebens- und Gedankenwelt hiesiger Frauen.

Zugleich geben die vier Frauen im Rahmen des REMO/LEADER-geförderten Projekts „Frauen.Land.Oberschwaben“ auch ein Echo auf die als die „drei Marien“ bekannt gewordenen Schriftstellerinnen Maria Menz, Maria Müller-Gögler und Maria Beig.

Gemeinsam mit der Regisseurin und Schauspielerin Dietlinde Ellsässer haben insgesamt 17 „Marienland“-Frauen eigene Beiträge vorbereitet und im Fauststudio Scheer als CD aufgenommen. Jetzt treten sie in Kleingruppen mit einem abwechslungsreichen Programm in ausgewählten Landgasthäusern auf. Der vorerst letzte Bühnen-Termin ist dann am 22. März in Bad Waldsee.  

Einlass zu der Veranstaltung in der Schussenrieder Brauerei ist ab 16 Uhr, Beginn in der Schussenrieder Stube um 16.30 Uhr. Für 18 Uhr ist ein zweiter Durchlauf in der Pater Mohr-Stube geplant. Moderiert wird die Veranstaltung von Projektleiterin Annette Maria Rieger. Aufgrund der großen Nachfrage können momentan nur noch wenige Anmeldungen zum zweiten Durchlauf um 18 Uhr angenommen werden. Interessenten melden sich bitte per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

27. Februar 2020 -  Zwei LEADER-Projekte haben eine Bewilligung erhalten

Die beiden Projekte "Neubau einer Lager- und Maschinenhalle mit Nebenräumen" in Eberhardzell und "Maschine zur Herstellung des neuen innovativen Wand/Holzsystems" in Eichstegen haben eine Bewilligung erhalten und starten nun in die Umsetzung. Die LEADER-Geschäftsstelle freut sich, dass nun zwei weitere Projekte in die aktive Umsetzungsphase starten können.

Lager und Maschinenhalle 4 Grün Team GmbH

© Grün Team GmbH

Aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums eines Unternehmens aus dem Bereich Landschaftsbau und Forst soll eine neue Lager- und Maschinenhalle errichtet werden. Die Halle ist als Vollholzhalle aus Leimholzbindern mit Massivholzdecken und Photovoltaik vorgesehen. Zusätzlich soll eine Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge entstehen. Durch den Einbau einer Zisterne und die Integration einer Dieseltankstelle werden sowohl der Trinkwasserverbrauch als auch die Fahrten zu Tankstelle und Waschanlage reduziert und somit die betriebliche CO2-Bilanz verbessert.

Mit Hilfe der Maschine zur Herstellung des neuen innovativen Wand/Holzsystems können Wandpfosten rationeller, wirtschaftlicher und preisgünstiger produziert werden. Die komplette Holzkonstruktion für das neu entwickelte energie- und ressourcenschonende Holzhaussystem kann ohne Leim hergestellt werden. Durch die Erstellung von Mustercontainern bietet sich Studenten, Schülern und Auszubildenden die Möglichkeit, sich mit der Verhaltensweise von natürlichen Materialien näher auseinanderzusetzen. Junge Menschen sollen als Fachkräfte für die Arbeit mit natürlichen Materialien wie Holz, Lehm und Stroh gewonnen werden.

Die LEADER-Geschäftsstelle wird den Projektträgern noch die Erläuterungstafeln überreichen, die während den Umsetzungsmaßnahmen auf die Entstehung eines LEADER-Projekts hinweisen.

25. Februar 2020 -  nachhaltige Modernisierung von Ländlichen Wegen

Zur Verbesserung der ländlichen Wege wurde das Wegebauprogramm zur nachhaltigen Modernisierung Ländlicher Wege durch die Landesregierung im Koalitionsvertrag verankert und durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) auf den Weg gebracht. In der laufenden Legislaturperiode stehen 10 Mio. Euro für den Ausbau ländlicher Wege zur Verfügung.

Das Förderprogramm selbst wird nach der Fördervorschrift zur nachhaltigen Modernisierung von Ländlichen Wegen (VwV MoLWe) durchgeführt. Die Geltungsdauer der Fördervorschrift wurde aktuell bis zum 31.12.2021 festgelegt.

Der Antrag wird durch die Gemeinden bearbeitet und bei der zuständigen unteren Flurbereinigungsbehörde (uFB) beim jeweils zuständigen Landratsamt eingereicht. Die uFB kann hierbei beratend unterstützen. Bewilligungsstelle ist das LGL. Nach der Bewilligung können die Gemeinden den Ausbau umsetzen.

Weitere Informationen finden Sie >> hier.

20. Februar 2020 - Wir sind dran, Zukunft zu gestalten - ökonomisch, ökologisch, sozial

Das Bündnis „Wir sind dran“ lädt am 10. März zur Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit, Ethik und Zukunft ein.

Bild Flyer

„Wir sind dran, Zukunft zu gestalten – ökonomisch, ökologisch, sozial“ - unter diesem Themenschwerpunkt veranstaltet das Bündnis Wir sind dran am 10. März 2020 im Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal in Altheim eine Tagung.

Auf der Tagung soll gemeinsam mit Ihnen die Frage, wie eine enkeltaugliche Zukunft ländlicher Räume im Rahmen einer Gemeinwohl-Ökonomie (mit)gestaltet werden kann diskutiert werden. Dafür wird sich mit drei Themenblöcken Wirtschaft, bürgerschaftliche wie auch kommunale Initiativen und Landwirtschaft beschäftigt.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit den Referierenden und Veranstaltenden konkret zu einzelnen Themen zu diskutieren, Szenarien durchzuspielen, in den Erfahrungsaustausch zu gehen und Tipps zur Umsetzung zu erhalten.

Wenn Sie sich anmelden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an das Evangelische Bildungswerk Oberschwaben unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Organisiert wird die Fachtagung von den Mitgliedern des BÜNDNIS Wir sind dran. Neben den unterschiedlichen kirchlichen Einrichtungen wirken bei der Arbeit des Bündnisses auch vier LEADER-Aktionsgruppen mit - darunter auch REMO.

Weitere Information finden Sie >> hier.

18. Februar 2020 - Richard Gruber erhält das Bundesverdienstkreuz

Der langjährige Stadt- und Kreisrat Richard Gruber ist vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

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© REMO e.V.

Der 76-jährige Bad Saulgauer wird für seine kommunalpolitische und soziale Arbeit in Bad Saulgau und im Kreis Sigmaringen ausgezeichnet. 25 Jahre gehörte er dem Kreistag an, 30 Jahre dem Stadtrat.
 
Landrätin Stefanie Bürkle hatte ihn vorgeschlagen und konnte ihm das Bundesverdienstkreuz am 31.01.2020 überreichen. Die Überreichung fand im kleinen Rahmen in der Helene-Weber-Schule in Bad Saulgau statt. „Sie haben sich über Jahrzehnte für die Schwächeren in unserer Gesellschaft eingesetzt. Beruflich, ehrenamtlich und politisch. Ihr Antrieb war immer, anderen zu helfen. Sie haben Gemeinsinn und Gemeinschaft gelebt“ resümierte Bürkle. 

Bürgermeisterin Doris Schröter gratulierte für die Stadt Bad Saulgau und würdigte ebenfalls die Verdienste von Richard Gruber. Sie lernte ihn schon als Schülerin kennen und arbeitet als Bürgermeisterin und Kreisrätin seit Jahrzehnten mit ihm zusammen.

Seit Ende 2017 ist Richard Gruber Mitglied des LEADER-Steuerungskreises und vertritt den Bereich Senioren als Stellvertreter. Die LEADER-Geschäftsstelle beglückwünscht Herrn Gruber zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz und bedankt sich für seine Mitarbeit im LEADER-Steuerungskreis.

13. Februar 2020 - Innovationsfonds Kunst

Mit dem Innovationsfonds Kunst unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Kunst- und Kulturprojekte von gemeinnützigen, im Land Baden-Württemberg ansässigen Einrichtungen und Institutionen. Die aktuelle Ausschreibung 2020 beinhaltet die Programmlinien „Innovative Kunst- und Kulturprojekte“ sowie „Kunst und Kultur für das ganze Land“. Die Förderentscheidungen werden durch eine unabhängige Jury getroffen. Die Förderhöchstsumme beträgt bei allen Programmlinien 50.000 Euro. Die Mindestfördersumme umfasst 10.000 Euro. Antragsfrist ist der 13. März 2020.

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11. Februar 2020 - Projekt „Erreichbarkeits­sicherung im Ländlichen Raum“ startet

Das Land und drei Modelllandkreise starten die Zusammenarbeit am Projekt „Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum“. Dabei soll die Erreichbarkeit von Standorten der Daseinsvorsorge durch ein digitales Werkzeug bewertet werden.
 
Zur Teilnahme am Projekt bereit erklärt haben sich die überwiegend ländlich geprägten Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und der Zollernalbkreis. „Wir sehen in dem digitalen Werkzeug, dass hier erprobt und weiterentwickelt werden soll, eine breite Palette an zukünftigen Anwendungsfeldern. Hiervon werden nicht nur die Kreise selbst, sondern auch unsere Gemeinden profitieren. Dass wir die Möglichkeit haben, uns in das Projekt maßgeblich miteinzubringen, freut uns daher sehr“, fasste der Landrat des Zollernalbkreises Günther-Martin Pauli die Position der beteiligten Landkreise zusammen.
 
Beim Projekt „Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz handelt es sich um ein Vorhaben im Rahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw. Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Dazu hat sie eine Investitionsoffensive gestartet: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Mit digital@bw hat die Landesregierung auch ein neues Schaufenster der Digitalisierung an den Start gebracht. Es ist das zentrale Online-Portal rund um alle Digitalisierungsthemen und -maßnahmen im Land. Das Projekt „Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum“ ist hierbei Teil des Schwerpunktthemas „Die Zukunft von Kommunen und Verwaltung ist digital“, in das sich weitere Digitalisierungsprojekte des Landes einreihen.
 
Gebietskulisse: Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und Zollernalbkreis
Das Projektvolumen hat rund 900.000 Euro.
Der Projektabschluss ist voraussichtlich Ende 2021.

06. Februar 2020 - Toilettenhäuschen am Bahndenkmal Durlesbach fertiggestellt

Am 4. Februar 2020 erhielt der Projektträger für die Fertigstellung des Projektes von der LEADER-Geschäftsstelle die LEADER-Plakette.

Das Bahndenkmal in Durlesbach umfasst eine alte Dampflok mit zwei Waggons und Bronzestatuen, die an das Lied „Auf de schwäbsche Eisebahne“ erinnern. An diesem Bahndenkmal wurde ein Toilettenhäuschen gebaut. Die Toilettenanlage ist rollstuhlgerecht und barrierefrei erbaut und dient als Basis zur Durchführung kultureller und sonstiger Veranstaltungen. Durch die Installation der sanitären Anlagen soll den Besuchern ein angenehmer Aufenthalt ermöglicht werden. Das Projekt „Bau eines Toilettenhäuschens beim Bahn- und Baudenkmal Durlesbach“ stellt die Anpassung der öffentlichen und privaten Infrastruktur an die demografischen und inklusiven Bedürfnissen dar und leistet eine Investition in die kulturelle Infrastruktur der Region.

Innenansicht DamentoiletteFörderverein Durlesbach  Übergabe Plakette an Förderverein 04.02.Förderverein Durlesbach

© Förderverein Durlesbach