AKTUELLE Informationen

Gerne informieren wir Sie regelmäßig über Aktuelles rund um Verein und Förderprogramme.

08. August 2018 - Chancen der digitalisierung für ländliche regionen

Digitalisierung

Der Verband Katholisches Landvolk e.V. veranstaltet am 17. Oktober 2018 im Kloster Heiligkreuztal eine Tagung zum Thema "Chancen der Digitalisierung für ländliche Regionen - Konkrete Wege für mein Dorf". Die LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Mittleres Oberschwaben e.V. beteiligt sich dabei als Kooperationspartner.

Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendetwas über Digitalisierung zu lesen ist. Den einen geht alles zu langsam, anderen zu schnell. Vor möglichen negativen Auswirkungen auf Persönlichkeit/ Individuum, Gesellschaft und Arbeit warnen die einen, vor Datenmissbrauch die anderen. In Arbeit, persönlicher Kommunikation und bürgerschaftlichem Engagement ist Digitalisierung inzwischen vielerorts gelebte Realität. Schon heute gibt es viele sehr interessante Initiativen, Projekte und Ideen. Und täglich entstehen neue. Die Tagung zeigt eine Auswahl von Projekten und Initiativen, die in Dörfer passt.

Näheres zur Fachtagung und Informationen für die Anmeldung finden Sie >> Veranstaltungshinweis.

02. august 2018 - bewilligung des projekts "neue museumspädagogische impulse für Oberschwaben"

Das Oberschwäbische Museumsdorf in Kürnbach soll weiterentwickelt werden, um für die Besucher noch attraktiver zu werden. Neben einer fortlaufenden Evaluierung und Optimierung der bestehenden Programme und Abläufe haben sich die Verantwortlichen unteranderem zum Ziel gesetzt, Kooperationen mit Partnern zu realisieren, zielgruppenspezifische Angebote zu schaffen und inklusive Projekte zu generieren. Um diese Vorhaben musemspädagogisch sinnvoll und systematisch umzusetzen, wurde eine befristete Stelle für einen Museumspädagogen neu geschaffen. Der Zuschuss durch das Förderprogramm LEADER bietet für die Dauer von drei Jahren die notwendige Anschubfinanzierung.

Das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach fällt unter den Zuständigkeitsbereich des Kreiskultur- und Archivamts des Landratsamtes Biberach an der Riß. Das Vorhaben wurde somit vom Landratsamt Biberach als LEADER-Projekt eingereicht und konnte vergangene Woche bewilligt werden. Mit der Einstellung des neuen Museumspädagogen erfolgte der Projektbeginn und das Projekt kann nun umgesetzt werden.

20. Juli 2018 - LEADER-aktionsgruppen stellen sich vor

Im Mittelpunkt des Förderprogramms LEADER stehen Menschen aus der Region, da diese selbst am besten die örtlichen Begebenheiten und Potentiale kennen. Mitbestimmung erhalten Akteure durch eigene Projektideen, die in ihrem Aktionsgebiet ausgewählt und umgesetzt werden können. LEADER ist demnach auf die jeweiligen Menschen, Landschaften und regionalen Themen angepasst und hat zum Ziel, diese mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Handlungsweisen weiterzuentwickeln.

Die verschiedenen Themenbereiche in den Aktionsgebieten werden in der neuen Broschüre des Landes "Die LEADER-Aktionsgruppen stellen sich vor" übersichtlich und bildreich dargestellt. Jede Aktionsgruppe - auch die Aktionsgruppe Mittleres Oberschwaben - hat eine Doppelseite erhalten, um sich und die Schwerpunkte ihrer Region vorzustellen.

Wer einen informativen und visuellen Einblick in die 18 LEADER-Aktionsgrupen erhalten möchte, für den ist diese Broschüre ideal.

Die Broschüre liegt bei der Geschäftsstelle zur Abholung bereit. Die digitale Version finden Sie >> hier.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse, bitte nehmen Sie >> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit uns auf!

18. Juli 2018 - LEADER-Steuerungskreis wählt sieben Projekte aus

Der LEADER-Steuerungskreis wählte in der Sitzung am 12.07.2018 in Altshausen sieben Projekte aus dem vierten Projektaufruf aus. Zur Förderung der ausgewählten Projekte in der LEADER-Region stehen dafür rund 209.882 Euro EU-Mittel und 42.669 Euro Landesmittel zur Verfügung. Die Vorhaben sind thematisch den Handlungsfeldern Kommunalentwicklung und Landentwicklung zuzuordnen. Darunter befinden sich fünf öffentliche und zwei private Projekte.

"Wir freuen uns sehr, dass bei diesem Projektaufruf alle förderfähigen Projekte zum Zug gekommen sind und eine Förderung erhalten können", sagt Florentien Waldmann, Geschäftsführerin der LEADER-Geschäftsstelle.

Ausgewählt wurden:

  • Generationentreff und -spielplatz "Raum für Bewegung" in Ostrach-Einhart (kommunaler Antragsteller)
  • Bau eines Bahnhaltepunkts an der touristischen "Räuber-Bahnstrecke" mit Info-Pfad zur "Altstadt"-Geschichte Hoßkirch (kommunaler Antragsteller)
  • Bau eines Toilettenhäuschens am historischen Bahn- und Baudenkmal Durlesbach (privater Antragsteller)
  • Spaß und Begegnung, Minispielfeld Altshausen (kommunaler Antragsteller)
  • Interaktive Naturerlebniselemente innerhalb des Naturthemenparks Bad Saulgau (kommunaler Antragsteller)
  • Naturraum Blau in Volkertshaus (privater Antragsteller)
  • Sathmarer Spuren (Landesmittel aus dem Bereich Kunst und Kultur)

Mit dem positiven Beschluss durch den LEADER-Steuerungskreis haben die Projekte den ersten Schritt zur Förderung bereits geschafft. Nun können die jeweiligen Projektträger die Anträge bei der Bewilligungsstelle einreichen. Dort werden die Unterlagen geprüft und offiziell bewilligt. Erst dann kann das Projekt starten.

Die Projekte sind Teil des Förderprogramms LEADER 2014-2020 im Aktionsgebiet Mittleres Oberschwaben. LEADER-Gelder sind Fördergelder der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg.

Ein fünfter Projektaufruf ist im Frühjahr 2019 geplant. Interessierte können sich jederzeit melden. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist sinnvoll, um abzuklären, ob die Projektidee über LEADER förderfähig ist.

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© REMO e.V.

11. Juli 2018 - Förderprogramm "nachhaltige modernisierung von ländlichen wegen" 

Ziel dieser Förderung ist eine nachhaltige Verbesserung und Modernisierung von zentralen land- und forstwirtschaftlichen Wegen im ländlichen Raum. Hierzu zählen beispielsweise Hauptwirtschaftswege, multifunktionale Wege, interkommunale Wege oder Verbindungswege zu Einzelgehöften. Bei der Modernisierung geht es dabei um die Herstellung der Funktionsfähigkeit der Wege in Bezug auf eine nicht ausreichende Breite und fehlende Tragfähigkeit.

Grundlage für einen Antrag auf Förderung ist eine Wegenetzkonzeption der Gemeinde, welche die derzeitige Wegenetzsituation darstellt und die Zielplanung enthält, die auf ein zukunftsfähiges Wegenetz ausgerichtet ist. Die Wegenetzkonzeption muss mit der zuständigen Flurneuordnungsbehörde abgestimmt sein.

Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften können zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Wegebaus eine Unterstützung mit einem Fördersatz von 20% der zuwendungsfähigen Kosten beantragen. Die maximale Zuwendungshöhe beläuft sich auf 100.000 Euro.

Weitere Informationn zu diesem Förderprogramm finden Sie auf den Seiten des >> Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung oder >> hier.

05. Juli 2018 - "Hummel, Has' und salamander-vielfalt geht nur miteinander" 

Unter diesem Motto vergibt die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg in diesem Jahr den
19. Landesnaturschutzpreis. Der Landesnaturschutzpreis 2018 ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und wir in der Regel mehreren Preisträgerinnen und Preisträgern verliehen.

Verbände, Vereine, Gruppen, Schulen, Kindergärten und Einzelpersonen sind landesweit dazu aufgerufen, sich mit ihren abgeschlossenen oder laufenden Projekten rund um das Thema biologische Vielfalt um den Preis zu bewerben.

Bis zum 01. August 2018 ist eine Bewerbung über die Unteren Naturschutzbehörden möglich. Das Bewerbungsformular wie auch weitere Informationen finden Sie auf der >> Internetseite der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg oder im >> Informationsflyer.

03. Juli 2018 - veranstaltungshinweis: "4. tag der offenen hoftür"

Am Sonntag, 08. Juli 2018 veranstaltet der Verein „Solidarische Landwirtschaft Ravensburg e.V.“ bereits zum vierten Mal den Tag der offenen Hoftür in Hübscher bei Ravensburg.

Nach einer kurzen Einführung in das Konzept „Solidarische Landwirtschaft“ folgt eine Führung über den Gemüseacker. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr auf dem Hof in Hübscher bei Ravensburg.

Weitere Informationen und ein Videoclip zum Thema Solidarische Landwirtschaft sind auf der >> Homepage des Vereins zu finden.

29. Juni 2018 - E-lastenrad testwochen in bad waldsee

Die E-Mobilität ist in Deutschland im vollen Gange und wird als zukunftsweisende Mobilität gefeiert. Der elektrische Antrieb ist in Ballungszentren sowohl bei der Bevölkerung als auch in der Wirtschaft wie selbstverständlich im Einsatz. Aktuell erfreut sich das Elektro-Lastenrad zum Transport schwerer und unhandlicher Gegenstände immer größerer Beliebtheit bei Handwerk, Industrie, Dienstleister und Kommunen.

In Bad Waldsee haben die örtlichen Unternehmen und Betriebe von Juni bis September 2018 die Gelegenheit zwei Wochen lang ein Elektro-Lastenfahrrad kostenfrei und unverbindlich zu testen. Durch die Kooperation der Stadt Bad Waldsee, Rolf Gölz Fahrrad GmbH und REMO - Regionalentwicklung Mittleres Oberschwaben e.V. besteht die Möglichkeit, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines E-Lastenrads im eigenen Betriebsablauf zu testen.

Mit einer Zuladung von bis zu 300 Kilogramm und einer Reichweite von ca. 55 Kilometern stellt das E-Lastenrad eine praktische, kostengünstige und saubere Alternative zum Firmenwagen dar. Hinzu kommt, dass das Land Baden-Württemberg 30 Prozent der Investitionskosten (max. 3.000,- €) pro Elektro-Lastenrad fördert.

Unternehmen, Betriebe, Körperschaften des privaten Rechts und gemeinnützige Organisationen können sich bei Interesse an den E-Lastenrad Testwochen an die Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Waldsee wenden. Weitere >> Informationen und Anmeldung bei >> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 07524 94-1348.

28. Juni 2018 - förderprogramm "klimaschutz-plus"

Nach dem Klimaschutzgesetz sollen die in Baden-Württemberg verursachten Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 25 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent gesenkt werden – im Vergleich zu 1990. Dies kann nur erreicht werden, indem die Energie effizienter genutzt und bei Strom und Wärme Energie eingespart wird. Dafür muss vor allem beim Gebäudebestand angesetzt werden.

Die Wärmeversorgung soll bis 2050 klimaneutral sein. Deshalb muss der heutige Wärmebedarf – insbesondere im Gebäudesektor – konsequent reduziert werden. Den verbleibenden Wärmebedarf sollen künftig erneuerbare Energien decken. Um diese im Land konsequenter zu nutzen, müssen die Infrastrukturen darauf ausgerichtet und optimiert werden.

Kommunen, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Vereine tragen bei, dieses Ziel umzusetzen. Um sie dabei zu unterstützen, legt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg das Programm „Klimaschutz-Plus“ für die Jahre 2018 und 2019 erneut auf. Gefördert werden Projekte zur Energie- und CO2-Einsparung, zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden sowie zur Beratung, Information und Bildung im Bereich Klimaschutz. Die Fördersumme beträgt rund 26 Millionen Euro für die Jahre 2018 und 2019.

Anträge können ab dem 15. Juni 2018 durchgehend bis 30. November 2019 gestellt werden, vorbehaltlich einer früheren Mittelausschöpfung.

Weitere Informationen beim >> Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden Württemberg.