07. November 2019 -  Internationale E-Charta Bodensee

gemeinsam elektrisch unterwegs
 
In der internationalen Bodenseeregion wird das Potenzial der Elektromobilität zur Erreichung eines nachhaltigen Energie- und Verkehrssystems vorbildlich ausgeschöpft. Richtig eingesetzt, tragen elektrische Antriebe dazu bei, dass das Verkehrssystem im Bodenseeraum in Einklang mit Umwelt- und Klimaschutzzielen steht und positiv zu Klimaschutz, verbesserter Luft- und Wasserqualität sowie Lärmreduktion beiträgt – auch in einer Lebenszyklusperspektive. Zur Erreichung dieses Ziels haben die Regierungschefs der Mitgliederländer und -kantone folgende Unterziele formuliert:
 
  • Die Elektromobilität wird mit 100% erneuerbarer Energie betrieben.

  • Die Elektromobilität ermöglicht im Zusammenspiel mit Fuß- und Radverkehr, öffentlichen Verkehrsmitteln und Sharing-Angeboten ein nachhaltiges Verkehrssystem.

  • Die öffentliche Hand, einschließlich der Regierungen, sowie wichtige Wirtschaftszweige bekennen sich zur E-Charta und unterstützen diese.

Elektrizität wird das Rückgrat unseres künftigen Energiesystems sein. Erneuerbarer Strom kann in der Mobilität je nach Einsatzgebiet auch für die Herstellung von Wasserstoff oder synthetischer Treibstoffe zum Einsatz kommen.

Die E-Charta zeigt den Weg zur Erreichung der Vision bis 2025 auf. Die E-Charta dient der Förderung der Vernetzung und Zusammenarbeit der Akteure im Bereich Elektromobilität und dem Lernen aus Best-Practices. Sie bietet den Rahmen zur Koordination grenzüberschreitender Aktivitäten und einen Überblick geeigneter Ansprechpersonen. Auf ihr fußt die Legitimation und Selbstverpflichtung der Träger, aber auch die Kommunikation und Sichtbarmachung vorbildlicher Maßnahmen. Die finanziellen und personellen Handlungsspielräume jedes Trägers werden respektiert. Das Thema Elektromobilität entwickelt sich schnell, daher ist eine inhaltliche Weiterentwicklung der E-Charta innert 2025 und darüber hinaus möglich.

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