08. mai 2019 - fertigstellung von räuber in oberschwaben

Die Geschichten der oberschwäbischen Räuberbanden, zu denen auch der Schwarze Vere und seine Bande zählen, ist ein Thema, das Oberschwaben schon lange bewegt. Während das Thema "Räuber in Oberschwaben" kulturhistorisch bereits umfassend ausgearbeitet war, sollten aus dem vorhandenen Wissen neue Impulse und Angebote für einen nachhaltigen Tourismus am Pfrunger Burgweiler Ried geschaffen werden. Die Gemeinden Ostrach, Königseggwald und Riedhausen erarbeiteten innerhalb des LEADER-Projekts gemeinsam mit den Tourismusanbietern das Tourismuskonzept "Räuber in Oberschwaben".

Durch das gemeinsame Tourismuskonzept sollte neben der Schaffung einer Vernetzung von privaten und gewerblichen Tourismusanbietern insbesondere ein riedweiter Außenauftritt durch attraktive Werbemittel und eine Onlinepräsenz entstehen. Mit dem Slogan "Dreiländereck in Räuberhand" wurde das Ziel einer nachhaltigen "Räuber-Marke" verfolgt.

In der Zwischenzeit konnten bereits einige Maßnahmen umgesetzt werden. So haben Interessierte die Möglichkeit an unterschiedlichen Erlebnisführungen für Gruppen wie der Führung "Dorfgeplauder - Ostrach anno 1822" mit der Pfarrhauserin Agnes oder an einer Planwagen-Tour mit Räuber-Überfall teilzunehmen. Die Ortschaften rund um das Pfrunger Burgweiler Ried bieten sogenannte Schlupfwinkel, um einzukehren oder Unterschlupf zu finden. Zu den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Räuber können die Besucher mit der Räuberbahn anreisen, die an Sonn- und Feiertagen zwischen Aulendorf und Pfullendorf fährt. Weitere Informationen zu den Angeboten vom Dreiländereck in Räuberhand gibt es >> hier.